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Veröffentlichungen / [23.10.2020] Hell
« Letzter Beitrag von cenobyte am Heute um 12:00:18 »
Ich bezog mich bei dem "Abziehbild" auf die Charts, nicht Spotify direkt, das über Umwege einfließt.

Hörer von WDR 1 werden ganz andere Künstler & Musik in Regelmäßigkeit hören, als Hörer von 1Live oder dann auch digitale User von Spotify. SO eindimensional ist es dann eben nicht. Und dass es "Null komma null" aussagt, sagte ich so nicht, sondern, dass es null komma null dazu dient, ein echtes Bild abzugeben, weil dort ja auch gefaked wird. In Summe inkl Spotify, Radiosendern, etc. wäre das Abbild dann schon deutlich echter.

Man darf auch nicht die berühmten Shisha-Bar-Playlists vergessen, dort laufen den ganzen Tag und jeden Tag Rap, Trap und Verwandte. Das fließt ja auch ein.
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Veröffentlichungen / [23.10.2020] Hell
« Letzter Beitrag von Phil8585 am Heute um 11:57:20 »
Ich bezog mich bei dem "Abziehbild" auf die Charts, nicht Spotify direkt, das über Umwege einfließt.

Hörer von WDR 1 werden ganz andere Künstler & Musik in Regelmäßigkeit hören, als Hörer von 1Live oder dann auch digitale User von Spotify. SO eindimensional ist es dann eben nicht. Und dass es "Null komma null" aussagt, sagte ich so nicht, sondern, dass es null komma null dazu dient, ein echtes Bild abzugeben, weil dort ja auch gefaked wird. In Summe inkl Spotify, Radiosendern, etc. wäre das Abbild dann schon deutlich echter.
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Ich finde deine Herangehensweise widersprüchlich. Denn deine sehr analytische Herangehensweise basiert ja eher auf spontanen Eindrücken und nicht mehrmaligen intensiven Hörens. Und genau das benötigen aber zum einen eine Analyse und eben auch das Detailreichtum des Albums. Genau dieses Detailreichtum empfindest du jetzt beim "ersten" Hören als Stilbrüche oder Ungewohntheiten. Hier liegt meiner Meinung nach aber eine sehr große Stärke des Album: Es werden einige Lieder über einen längeren Zeitraum noch positiv wachsen (v.a. Belas Beiträge, aber auch "Warum spricht niemand"). Das finde ich viel besser als Songs mit sehr kurzer HAlbewertszeit wie "TCR", "Cpt. Metal" oder "Heulerei". "Junge" war zum Beispiel anfangs auch etwas sperrig.

TCR, Cpt. Metal und Heulerei finde ich auch allesamt nicht so dolle. Junge hingegen ist imo klar besser als alles auf "Hell". Mir gefiel der Song beim ersten Mal hören schon gut.

Dass manche Songs mit der Zeit noch wachsen, kann schon sein. Vermutlich finde ich das Album in zwei Wochen auch etwas besser als heute. Aber so stark nach oben, wird das bei mir trotzdem nicht mehr rutschen. Mir fehlen hier einfach so die richtigen Knaller. "Faszination Weltraum" gefällt mir bis heute auch nicht wirklich gut, ist imo die schlechteste FU-Platte.
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Naja was heisst "analytisch"? Ich finde das Album halt einfach nicht gut. Bei einem guten Album, sollten nach dem ersten Mal Durchhören bereits einige Songs im Ohr hängen bleiben, so dass man dann das Gefühl hat, die unbedingt wieder hören zu wollen. Andere Songs hingegen wachsen erst nach einer Weile, das ist dann auch okay.

Bei "Hell" ist mir nur ein einziger Song im Ohr geblieben und das war "Ich Am Stand". Der Rest dümpelt halt so highlight-los vor sich hin und das enttäuscht mich sehr.

Wie gesagt, wenn FURT-B-Seiten wie "Die Perfekte Dikatur", "Petze" oder "Worte fehlen" besser sind als die allermeisten Albumtracks hier, dann stimmt da aber ganz gewaltig was nicht - in meinen Augen ;)

Ich finde deine Herangehensweise widersprüchlich. Denn deine sehr analytische Herangehensweise basiert ja eher auf spontanen Eindrücken und nicht mehrmaligen intensiven Hörens. Und genau das benötigen aber zum einen eine Analyse und eben auch das Detailreichtum des Albums. Genau dieses Detailreichtum empfindest du jetzt beim "ersten" Hören als Stilbrüche oder Ungewohntheiten. Hier liegt meiner Meinung nach aber eine sehr große Stärke des Album: Es werden einige Lieder über einen längeren Zeitraum noch positiv wachsen (v.a. Belas Beiträge, aber auch "Warum spricht niemand"). Das finde ich viel besser als Songs mit sehr kurzer Halbswertszeit wie "TCR", "Cpt. Metal" oder "Heulerei". "Junge" war zum Beispiel anfangs auch etwas sperrig. "Hell" ist um Klassen besser als "auch", vielleicht zeichnet sich das aber für Manche erst in ein paar Monaten ab.

Euphorama: Ich könnt nicht zufriedener sein  ;D
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Petze ist aber auch die Ausnahme. Ein Hit. Auch Live. <3
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Veröffentlichungen / [23.10.2020] Hell
« Letzter Beitrag von Tigi am Heute um 11:43:06 »
Gehört die gerade wieder aufgeflammte allgemeine Spotify-Diskussion wirklich in diesen Thread?
Ich denke eher in "Die Ärzte Wolke". ;)
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Veröffentlichungen / [23.10.2020] Hell
« Letzter Beitrag von Brüll am Heute um 11:18:39 »
Wo rede ich von Hass? Hilf mir da gerne, danke! Ich nutze Spotify nicht, finde das System sehr pritikwürdig, weiß aber, dass so gerade junge Leute Musik konsumieren, also ist es legitim und hat seinen Stellenwert.
Und realitätsfern ist - unabhängig, ob Rap/hipHop sehr erfolgreich ist - sich nicht eingestehen zu wollen, dass da massiv manipuliert wird. Guck dir dementsprechend Berichte an, ist recht leicht zu finden.
Ich kenne die Berichte, ich kenne vermutlich sogar die Dokumentation die du meinst und weiß auch um das Problem. Das ist Betrug und findet statt, aber nur weil eine Plattform für Betrug genutzt wird, heißt das nicht, dass das Hörverhalten auf dieser Plattform "null Komma null" darüber aussagt, welche Songs in der Gesellschaft regelmäßig gehört werden. Kannst du mir diese Schlussfolgerung bitte erklären?

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Kann es sein, dass du dir das Album von einem sehr rationalen Standpunkt angehört hast? Wenn man das Album danach analysiert, wie viele 10/10 Megahits oder potentielle Singleauskopplungen drauf sind, die sich möglichst lange in den Charts halten können, wird man enttäuscht, da stimme ich dir zu. Aber in Punkto Leidenschaft, Detailreichtum und Verspieltheit trumpft das Album locker die drei Vorgänger.

Finde den Kritikpunkt, dass es nicht eingängig genug sei, auch etwas ungerechtfertigt: Kann es denn nicht auch sein, dass FU ganz bewusst ungewohnte Melodiebögen in die Songs einbauen wollte? Das kann man persönlich nicht so gut finden, aber daraus einen qualitativen Abfall (im Sinne von Rückgang) herzuleiten scheint mir als etwas zu harsch :) Mir persönlich gefällt gerade, dass es auf dem Album musikalisch so viel Neues und von Die Ärzte Ungewohntes zu entdecken gibt. Hör das Album vielleicht noch mal ohne "Hitgedanken" im Hinterkopf, das macht nämlich richtig Spaß :)

Naja was heisst "analytisch"? Ich finde das Album halt einfach nicht gut. Bei einem guten Album, sollten nach dem ersten Mal Durchhören bereits einige Songs im Ohr hängen bleiben, so dass man dann das Gefühl hat, die unbedingt wieder hören zu wollen. Andere Songs hingegen wachsen erst nach einer Weile, das ist dann auch okay.

Bei "Hell" ist mir nur ein einziger Song im Ohr geblieben und das war "Ich Am Stand". Der Rest dümpelt halt so highlight-los vor sich hin und das enttäuscht mich sehr.

Wie gesagt, wenn FURT-B-Seiten wie "Die Perfekte Dikatur", "Petze" oder "Worte fehlen" besser sind als die allermeisten Albumtracks hier, dann stimmt da aber ganz gewaltig was nicht - in meinen Augen ;)
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Veröffentlichungen / [23.10.2020] Hell
« Letzter Beitrag von Phil8585 am Heute um 11:07:19 »
Ach der alte Hass auf Spotify. Sowohl die Top 100 der Daily-Streams als auch die größten Playlists wie "Top Hits Deutschland" -> https://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DX4jP4eebSWR9 entsprechen den aktuellen Radio-Playlists.
Klar kann man die "aktuell populäre Musik" blöd finden, ihr aber absprechen, dass sie gerade darstellt, was halt gerade mehrheitlich gerne gehört wird, ist realitätsfern.

Übrigens ist "True Romance" nun in "Top Hits Deutschland" mit seinen 2.000.000 Followern, was etwa das ist, was früher "In Rotation bei Einslive gespielt" war. (Und. es wurde gestern zufällig auch 2 Mal bei Einslive gespielt..)


Wo rede ich von Hass? Hilf mir da gerne, danke! Ich nutze Spotify nicht, finde das System sehr pritikwürdig, weiß aber, dass so gerade junge Leute Musik konsumieren, also ist es legitim und hat seinen Stellenwert.
Und realitätsfern ist - unabhängig, ob Rap/hipHop sehr erfolgreich ist - sich nicht eingestehen zu wollen, dass da massiv manipuliert wird. Guck dir dementsprechend Berichte an, ist recht leicht zu finden.
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(...) Ich war nach dem ersten Durchhören nahezu entsetzt, wie wenig Songs mit "Hitqualität" auf dem Album drauf sind. (...) Insgesamt habe ich tatsächlich kein DÄ- oder FURT-Album bisher erlebt, welches so "highlight-los" daherkam wie jetzt "Hell".
(...) sind aber für FU-Verhältnisse natürlich auch keine Meisterwerke.
(...) Irgendwie wirkt es fast so, als wolle FU penetrant keine eingängigen Songs/Melodien mehr schreiben. Bei fast jedem Song kommt irgendwann ein ziemlich ungewohnter Melodiebogen oder irgendein Stilbruch. (...) da liegen qualititativ und in punkto Hitpotential Welten dazwischen.
(...) Ist zwar sicherlich auch kein 10/10-Song, aber gehört unterm Strich schon zu seinen besseren Stücken.
(...) Ob sich das Album in den Charts  so stabil halten wird, wage ich auch mal zu bezweifeln. Wie beschrieben, finden sich da kaum noch geeignete Singlekandidaten (..)

Kann es sein, dass du dir das Album von einem sehr rationalen Standpunkt angehört hast? Wenn man das Album danach analysiert, wie viele 10/10 Megahits oder potentielle Singleauskopplungen drauf sind, die sich möglichst lange in den Charts halten können, wird man enttäuscht, da stimme ich dir zu. Aber in Punkto Leidenschaft, Detailreichtum und Verspieltheit trumpft das Album locker die drei Vorgänger.

Finde den Kritikpunkt, dass es nicht eingängig genug sei, auch etwas ungerechtfertigt: Kann es denn nicht auch sein, dass FU ganz bewusst ungewohnte Melodiebögen in die Songs einbauen wollte? Das kann man persönlich nicht so gut finden, aber daraus einen qualitativen Abfall (im Sinne von Rückgang) herzuleiten scheint mir als etwas zu harsch :) Mir persönlich gefällt gerade, dass es auf dem Album musikalisch so viel Neues und von Die Ärzte Ungewohntes zu entdecken gibt. Hör das Album vielleicht noch mal ohne "Hitgedanken" im Hinterkopf, das macht nämlich richtig Spaß :)
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