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Pro Musik: Offener Brief Gegen Ticketwucher und -betrug (feat die ärzte)

Begonnen von El Chefe, 11. Mai 2026, 11:26:53

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Gabumon

Zur Not kann man den Namen auch reindrucken, quasi alle Tickets als Endlospaper und dann brauchst nur passende Software dahinter.

Eventim druckt doch auch nur in bereits gedruckte TIckets rein
«Das Internet? Gibts diesen Blödsinn immer noch?»
Homer Simpson, Sicherheitsinspektor im Kernkraftwerk Springfield.

Sascha89

ZitatGesetz gegen Ticketwucher gefordert

"Tote Hosen" machen Druck beim Thema Ticketpreise

Stand: 20.05.2026 • 19:20 Uhr

Im Koalitionsvertrag hatten CDU, CSU und SPD bereits festgehalten, dass sie gegen überhöhten Preise beim Wiederverkauf von Tickets vorgehen wollen. Geschehen ist das noch nicht. Die Musiker der "Toten Hosen" machen nun Druck.

Die Musiker der Band "Tote Hosen" haben die Bundesregierung aufgefordert, rasch ein Gesetz gegen Ticketwucher vorzulegen. Die Abzocke, die auf einigen Plattformen stattfinde, sei "ein Riesenproblem" und es gebe dringenden Handlungsbedarf, sagte Andi Meurer, der Bassist der Band, in den tagesthemen. "Es wäre an der Bundesregierung, da ein Gesetz auf den Weg zu bringen, wie es das in anderen Ländern gibt."

Die "Toten Hosen" zählen zu den Bands, die vor Kurzem einen offenen Brief gegen "Wucher und Betrug" auf dem Ticketzweitmarkt unterzeichnet haben. Den offenen Brief hatte der Verband freier Musikschaffender Pro Musik veröffentlicht. Hintergrund ist, dass gewerbliche Wiederverkäufer Tickets in Massen aufkaufen, nicht selten mithilfe automatisierter Software (sogenannten Bots), wie es in dem offenen Brief heißt. Anschließend würden sie Tickets zu horrenden Preisen weiterverkaufen.

"Irgendwelche Leute nutzen das schamlos aus"

Das Geld fließe allerdings weder den Künstlerinnen und Künstlern noch der Veranstaltungswirtschaft zu, es fließe "nicht in die Produktion neuer Musik, in faire Löhne oder in die nächste Tour", heißt es in dem Brief weiter. Es lande in den Taschen von Zwischenhändlern, "die zur Kultur nichts beitragen als Abzocke".

Die Preise, die beim Wiederkauf verlangt würden, seien oft absurd, so Bassist Meurer. Das sei "nichts als Abzocke". Darunter würden nicht nur Konzertbesucher leiden, sondern auch solche von anderen Veranstaltungen, bei denen es eine große Nachfrage gebe - etwa im Sport. "Und irgendwelche Leute nutzen das halt schamlos aus."

Im Koalitionsvertrag bereits festgeschrieben

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hatte bereits nach Veröffentlichung des offenen Briefes zugesagt, dass sie sich des Problems annehmen werde. "Ein Blick in andere Länder zeigt: Auch auf nationaler Ebene kann man den Ticketzweitmarkt wirksam regulieren. Diese Möglichkeiten will ich nutzen", sagte die SPD-Politikerin am Freitag der Bild-Zeitung.

CDU, CSU und SPD hatten bereits in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten, dass der Ticketzweitmarkt reguliert werden soll. Dort heißt es:
Wir wollen den Ticketzweitmarkt für Sport- und Kulturveranstaltungen stärker regulieren, um Verbraucher vor überhöhten Preisen, Intransparenz und betrügerischen Verkaufspraktiken zu schützen und Veranstalter besser in die Lage zu versetzen, sich gegen unlauteres Verhalten von Ticketspekulanten zur Wehr zu setzen.
Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD

"Jeder kann in seinem Umfeld Courage zeigen"

Campino, der Sänger der Band, sieht allerdings auch die Künstler in der Verantwortung - und zwar dann, "wenn die Nachfrage den Preis regeln soll". Gerade bei Konzerten von bekannten Künstlern in kleinen Clubs, bei denen die Preise in die Höhe schießen, müsse es eine Deckelung geben. "Wir probieren seit Jahren, einen Kompromiss zu finden zwischen der Tatsache, dass es unser Beruf ist, aber nicht dazu beizutragen, dass die Spirale weiter hoch geht", so Campino in den tagesthemen.Die "Toten Hosen", die es seit den 1980er-Jahren gibt, haben ein neues Album aufgenommen, das ihr letztes sein soll. Aus diesem Grund waren Sänger Campino und Bassist Meurer zu Gast in den tagesthemen. Die Band hat nicht nur die deutsche Musikszene über Jahrzehnte entscheidend geprägt, sondern sich auch immer wieder politisch engagiert. Sie will dies auch weiterhin tun - wenn auch nicht mehr als Band."Jeder kann in seinem Umfeld Courage zeigen, sich hinstellen, zu Demos gehen - das werden wir sicherlich auch weiterhin tun", so Campino. "Wenn es brennt und die Stadt ruft uns, sind wir für viele Sachen da. Wir leben ja in einer Gemeinschaft und wir helfen da auch weiter mit."

Quelle: https://www.tagesschau.de/kultur/tote-hosen-ticketpreise-100.html
That's your moral compass but what good is it to me?

CAFÉ CENTRAL WEINHEIM
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05.06. RODGAU MONOTONES, DIE CARTWRIGHTS
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Pounzer

Zitat von: Gabumon am 17. Mai 2026, 09:51:57diese "Zweitmarkt" Sache ist auf jedenfall ein Luxusproblem der GANZ großen Bands. Die eh schon genug haben.

Najaaaa. Wenn Leute überteuerte Zweitmarkt-Tickets für die großen Bands kaufen, bleibt am Ende weniger Geld für mittelgroße Bands übrig. Also das ist schon grundsätzlich im Interesse von sämtlichen tourenden Musikern.

El Chefe

ZitatTeure Kultur: Justizministerin Hubig kündigt Kampf gegen Ticketwucher an

Die Bundesregierung reagiert auf Druck aus der Musikszene und prüft gesetzliche Schranken gegen astronomische Aufschläge auf dem Ticketzweitmarkt.

https://www.heise.de/news/Teure-Kultur-Justizministerin-Hubig-kuendigt-Kampf-gegen-Ticketwucher-an-11303077.html
I see dumb people

sams

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat angekündigt, schärfer gegen unkontrollierte Preisexzesse auf dem Ticketzweitmarkt vorzugehen.

na dann wird ja alles gut...
Ich bin überzeugt, das nun schnell und mit Nachdruck daran gearbeitet wird und wir in 5 Jahren mit einem Vorschlag zur Lösung des Problems rechnen können.
Hoffen wir mal, das sich dann demokratische Kräfte mit der Problematik weiter beschäftigen werden.


Gabumon

"moderate 60€" ... welche Bands kriegt man denn bitte noch für 60€

Die Rainbirds ja. Ich glaub 90% derjenigen die da unterschrieben haben liegen da drüber, teilweise weit drüber, wen wollen die denn verarschen?

Ein befreundeter Anwalt meinte übrigens das dafür gar das Grundgesetz geändert werden müsste, da Konzerttickets (und auch Fuballtickets) in deinen eigentum übergehen, und keine "Lizenz" wie bei Software etc ist. Der DFB/DFL ist damit ja schon vor eine Wand gelaufen

Spätestens ein Bundesgericht würde das gleich kassieren...

Und wie soll das sonst aussehen? Das man innerhalb von 2 Wochen der Musikindustrie in den hintern kriecht? Natürlich muss das geprüft werden, dann müssen da Fachleute drüber gucken usw.

Nina Chuba 80€
Die Ärzte 80€
Die Toten Hosen 80€
Kraftklub = gerade nicht auf Tour
Gerade Ikkimel (der auch immer das ist) liegt bei 60..

Die meisten Bands die "Moderate 60€" nehmen würde 100€ nehmen, wenn sie könnten, können sie nicht. Wird man der Musikindstrie auch den Ticketzweitmarkt überlassen, dass wäre ein offenes Scheunentor für NOCH teurere Tickets, du musst dann ja quasi schon sofort kaufen weil es keine Chance mehr gibt auf dem zweitmarkt günstig was abzustauben, die können dann (nach und nach, wie beim Frosch mit kochendem Wasser) die Ticketpreise anziehen und irgendwie fiktiv mit "alles wird teurer" kommen..(ohne das natürlich zu beweisen)

Hab letzte Tage eh mal aus langeweile geguckt, viele Bands auf der "Unterzeichner" Liste kriegen ihre Butzen ja kaum voll, die haben gar keinen Nennenswerten zweitmarkt...
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Märzhase

Troll bleibt Troll, da helfen keine Pillen, nicht beim allerbesten Willen.

Anneliese Schmidt 666

Die Ärzte haben bei der Herbst des Lebens Tour knapp unter 60 gekostet.

Gabumon

Zitat von: Anneliese Schmidt 666 am 23. Mai 2026, 13:05:58Die Ärzte haben bei der Herbst des Lebens Tour knapp unter 60 gekostet.

und auf der Tour Tour 25 DM...

Die Ärzte kosten auf der Gänsehaut Tour aber nicht unter 60€  ::)
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Anneliese Schmidt 666

Zitat von: Gabumon am 23. Mai 2026, 13:29:10und auf der Tour Tour 25 DM...

Die Ärzte kosten auf der Gänsehaut Tour aber nicht unter 60€  ::)

Was für ein Vergleich  ::) die eine Tour war 94, die andere 2023. merkste selbst, ne? Und wenn ich schon dabei bin, die hallengrößen hast du dir aber mal angeguckt? Die Gänsehaut ist doch viel viel größer, aber immerhin habe es die Ärzte kürzlich geschafft für unter 60 Euro ne große Tour zu spielen. Nur halt in kleineren Hallen. Auch da hätte man schon wesentlich mehr nehmen können.

Die von dir so abgefeierten Rainbirds sind eher viel zu teuer mit 60 Euro, aber das gehört hier eigentlich nicht hin.

Gabumon

Die Ärzte nehmen aber keine 55€ mehr. Wir haben 2026 und nicht 2024...

Der "offene Brief" ist von diesem Jahr, nicht 2024...  ::) und 80€ für die Band ist schon echt am oberen Limit, da ist keine Bühnenshow die teuer ist, da stehen keine 6 Leute auf der Bühne die quasi jeden Musikjob annehmen müssen sondern Millionäre.

Und klar ist die Kölnarena teurer als das Palladium, da gehen auch mehr Leute rein..  ::) Das Stadion ist halt zu groß für Die Ärzte, dass kriegen die alleine nicht voll, sonst würden sie da spielen. Wäre die Tour jetzt im Palladium ständen da auch 80€ drauf, die würden auch 80€ nehmen wenn die im Helios spielen würden.

Die würden auch 100€ nehmen, nur muss man Preise halt langsam und nach und nach erhöhen, weil auf einmal besteht die Gefahr das es dann halt auch an die Schmerzgrenze der Leute geht, 80€ ist schon eine Hausnummer für eine Band die immer behauptet hat sie würden die Preise niedrig halten wollen
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Homer Simpson, Sicherheitsinspektor im Kernkraftwerk Springfield.

Anneliese Schmidt 666

Komm, ich geb's auf. Wetter ist schön, da ist mir meine Zeit wirklich zun schade  ;D

Gabumon

tja, wenn man keine Argumentation hat und nur irgendwas aus der Vergangenheit rauskramen kann. Kann ich auch, Tour 84... 8 DM... wir haben nicht mehr 2023 als der VVK losging für die Herbst Tour, sondern 2026...

Fakt ist, da steht "75€ Plus Gebühren" auf der Karte und das ist fern ab von "moderaten 60 €". Und natürlich find ich auch 60€ für die Rainbirds zu viel. Nur stehen da nicht 3 Hansel in einer 10.000er Halle, sondern 7 in einer 500 Leute Kirche. Die relation ist eine ganz andere. DÄ und co sind KEINE Günstigen Bands mehr.
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Homer Simpson, Sicherheitsinspektor im Kernkraftwerk Springfield.

Phil8585

Zitat von: Anneliese Schmidt 666 am 23. Mai 2026, 14:03:25Komm, ich geb's auf. Wetter ist schön, da ist mir meine Zeit wirklich zun schade  ;D

Beste, was du bei dem Experten tun kannst, egal, ob 28 grad und sonne oder 7 Grad bei Regen und Wind  ;)  ;D ich habe seine beiträge auf die ignore-liste gesetzt, wenn man ihn dann noch nicht zitiert, fällt sein "Inhalt" ganz unter den Tisch. So als Tipp. Zum Thema: DÄ Konzerte können heute, egal in welcher Größenordnung um einiges teurer sein. Mehr muss dazu nicht gesagt werden.

laternen-joe

Zitat von: sams am 23. Mai 2026, 08:51:38Hoffen wir mal, das sich dann demokratische Kräfte mit der Problematik weiter beschäftigen werden.
Mir ist es fast egal, mit was sie sich in 5 Jahren beschäftigen, Hauptsache demokratisch.
23.6., 2.7. Broilers | 3./4.7. Shamrock Castle | 11.7. Versengold | 25.7. kAPEllE30 SOMMA | 9.9. Die Toten Hosen | 5.10. Das Lumpenpack | 9.10. Madsen | 4.12. kAPEllE PEtra | 27.12. Eisheilige Nacht | 26.2. Schandmaul | 8./9.4., 26./27.4., 24./25.5, 29./30.5. Die Ärzte | 22.4. Simon und Jan

Tigi

Offener Brief

"1. Veranstalterrecht auf Weiterverkaufskontrolle: Veranstalter*innen sollen
gesetzlich das Recht erhalten, festzulegen, auf welchen Plattformen Tickets
weiterverkauft werden dürfen und Angebote außerhalb autorisierter Kanäle
per ,,Notice and Takedown" löschen lassen zu können.
"

"2. Preisobergrenze von 25 %: Der gewerbliche Weiterverkauf von Tickets soll
nur bis zu einem Aufschlag von max. 25 % auf den Originalpreis erlaubt sein.
Ab diesem Wert beginnt nach Überzeugung von Kultur- und
Sportveranstaltern der Bereich offensichtlicher Sittenwidrigkeit. Diese Grenze
sollte gesetzlich verankert werden – und zwar sowohl für den Weiterverkauf
als auch bereits für den spekulativen Ankauf von Tickets.
"

Forderung 1 ist dochüberflüssig, wenn Forderung 2 durchgesetzt wird:

Der gewerbliche Weiterverkauf nur bis zu einem Aufschlag von max. 25 % auf den Originalpreis soll erlaubt sein.
Damit kann man gut leben. Aber es ist nicht eindeutig definiert, dass auch private Weiterverkäufe bis zur Preisobergrenze von 25 % erlaubt sind und zwar außerhalb von Veranstaltern festgelegten Plattformen (Forderung 1).

Warum soll ich nicht mein Ticket auf ,,Kleinanzeigen" verkaufen dürfen, wenn die Preisobergrenze von 25 % eingehalten wird?

Die Forderung 1 ist dann überhaupt nicht erforderlich. Sollte der Veranstalter entdecken, dass auf ,,Kleinanzeigen" Tickets mit überschrittener Preisobergrenze angeboten werden, kann er diese Anzeige(n) melden und die werden dann nach Überprüfung auch gelöscht.
Natürlich muss diese Aktion von den Veranstaltern bzw. deren Anwälten initiiert werden, aber das ist doch auch in Ordnung, da es in deren Interesse liegt.

Stattdessen soll jetzt ein System eingeführt werden, dass festlegt, auf welchen Plattformen Tickets weiterverkauft werden dürfen und Angebote außerhalb autorisierter Kanäle per ,,Notice and Takedown" löschen lassen zu können.

Das bedeutet doch, dass  ich auch bei Einhaltung der Preisobergrenze von 25 % und Anbieten bei ,,Kleinanzeigen" als nicht autorisierter Kanal per ,,Notice and Takedown" gelöscht werden und nur auf den festgelegten Plattformen für zusätzliche Gebühren verkaufen kann.

Wo ist da für mich als Ticketverkäufer ein Nutzen - außer zusätzlicher Kosten - an dieser Idee?


supere10

Comedy Gold:
Zitat von: Gabumon am 23. Mai 2026, 13:29:10und auf der Tour Tour 25 DM...

Zitat von: Gabumon am 23. Mai 2026, 14:08:36tja, wenn man keine Argumentation hat und nur irgendwas aus der Vergangenheit rauskramen kann.

sams

#77
Zitat von: Tigi am Gestern um 00:34:26Wo ist da für mich als Ticketverkäufer ein Nutzen - außer zusätzlicher Kosten - an dieser Idee?



Im besten Fall sollte ein Ticketwiederverkäufer überhaupt keinen Nutzen aus dem Ticketverkauf ziehen.
Den Nutzen sollte der Käufer ziehen, der Tickets auf dem Zweitmarkt kaufen kann die dem Originalpreis entsprechen.
Dem Wiederverkäufer sollten nur keine Verluste entstehen.

Machen wir uns nichts vor. Rare Tickets werden immer einen Schwarzmarkt finden.
Wenn Die Ärzte im Schokoladen spielen, wird es immer jemanden geben der ein Ticket sucht und es wird einen geben, der dieses Ticket anbietet.
Und der Anbieter wird dahin gehen, wo keine Kontrollen stattfinden und der Käufer wird ihm folgen.

Es sei denn, Tickets werden z.B. immer elektronisch personalisiert und die Umschreibung würde nur stattfinden, wenn das Ticket als Wiederverkauf nachweislich auf autorisierte Plattformen erworben wurde.

Ich sehe jedoch bei der elektronischen Personalisierung das Problem des Datenschutzes. Irgendwann wird jemand diese Daten dazu nutzen um Gewinne daraus zu generieren.


Wie sieht es eigentlich mit solchen Angeboten aus:

Ich biete ein Bonbon an, das auf einem Ticket lag, das den Zugang zu dem sehr gefragten Konzert xy gewährt.
Dieses Bonbon würde dich 500 Euro kosten. Aus Dankbarkeit für den Kauf, bekommst du das Ticket verpflichtend gratis dazu.
Und stelle ich diesen Bonbon , mit dem entsprechenden Text bei einer Gebotsplattform für einen Euro ein, wird es einen Käufer geben der mir meinen Preis zahlen wird. Wie ich Preise bei ebay pushen kann, ist ja jedem bekannt.




Gabumon

Zitat von: Tigi am Gestern um 00:34:26Wo ist da für mich als Ticketverkäufer ein Nutzen - außer zusätzlicher Kosten - an dieser Idee?

Es gibt nicht um den Nutzen beim Ticketkäufer, du hast da keinen von

Die Musikindustrie möchte den kompletten Markt kontrollieren und DIE wollen dich noch mehr Ausnehmen als sie sowieso schon tun. Die ganzen Phantasie "Systemgebüren" "Vorverkaufsgebühren" "Porto" (6€ nehmen und 95cent draufkleben...) reichen denen wohl nicht dazu soll dann noch ne Weiterverkaufsgebühr von mindestens 10% (wenn nicht mehr) kommen obwohl das technisch kaum nennenswerter aufwand ist, glaubt doch keiner das die mit 1€ zufrieden sind

Funfact: Technisch sind Eventim Print at Home Tickets bereits personalisiert.
«Das Internet? Gibts diesen Blödsinn immer noch?»
Homer Simpson, Sicherheitsinspektor im Kernkraftwerk Springfield.