Autor Thema: Online vs. Einzelhandel: Opfer des Kapitalismus  (Gelesen 1257 mal)

Offline Badetuch

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Re: Opfer des Kapitalismus (Amazon & Co)
« Antwort #60 am: 16. Oktober 2020, 19:05:40 »
Hab den Teil der Diskussion mal umverlegt.
Solange besser möglich ist, ist gut nicht genug!
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Offline Jocke

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Opfer des Kapitalismus (Amazon & Co)
« Antwort #61 am: 16. Oktober 2020, 19:10:35 »
Danke
Schöner Titel gewählt  ;D

Offline Sascha89

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Opfer des Kapitalismus (Amazon & Co)
« Antwort #62 am: 16. Oktober 2020, 19:16:48 »
"Amazon: Der Vorgesetzte sieht alles
Dokumente, die dem NDR vorliegen, belegen erstmalig: Amazon kontrolliert permanent die Leistung der Arbeiter. Genutzt wird dafür eine Software des Warenwirtschaftssystems.
"
Mehr unter: https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Amazon-Der-Vorgesetzte-sieht-alles,amazon430.html





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Offline Gabumon

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Opfer des Kapitalismus (Amazon & Co)
« Antwort #63 am: 16. Oktober 2020, 20:49:42 »
"Amazon: Der Vorgesetzte sieht alles
Dokumente, die dem NDR vorliegen, belegen erstmalig: Amazon kontrolliert permanent die Leistung der Arbeiter. Genutzt wird dafür eine Software des Warenwirtschaftssystems.
"
Mehr unter: https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Amazon-Der-Vorgesetzte-sieht-alles,amazon430.html

Und? Das sollte in jedem Unternehmen so sein. Damit die faulen nicht die fleissigen Ausnutzen
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Offline Nopper_23

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Opfer des Kapitalismus (Amazon & Co)
« Antwort #64 am: 16. Oktober 2020, 21:04:12 »
"Amazon: Der Vorgesetzte sieht alles
Dokumente, die dem NDR vorliegen, belegen erstmalig: Amazon kontrolliert permanent die Leistung der Arbeiter. Genutzt wird dafür eine Software des Warenwirtschaftssystems.
"
Mehr unter: https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Amazon-Der-Vorgesetzte-sieht-alles,amazon430.html

Das wird nicht nur bei Amazon so sein. Ich würde mal fast behaupten, dass jede Lagerverwaltungssoftware tracken kann, was die Mitarbeiter schaffen, sei es nun im Kommissionierbereich oder im Versand( um nur mal 2 Bereiche zu nennen). Es wird sicher nicht bei allen Logistikern so konsequent umgesetzt und genutzt, wie es bei Amazon scheinbar ist. Wir können auch von unseren Leuten jeden Piep sehen, wenn wir das wollen. Ob man das dann nutzt, oder wie man es nutzt, dass man es kann, ist ja nochmal die nächste Frage. Das "einfache" Kommissioniertätigkeiten keine schöne Arbeit ist, bei der man nicht reich wird ist leider so.

Viele Unternehmen haben ja ihre Logistik an  einen Dienstleister vergeben und wenn es da bei Preisen, die vereinbart werden um jeden Cent hart verhandelt wird oder sogar um 0,001 Cent, kommt der entsprechende Druck dann von ganz oben an den Abteilungsleiter der diesen Druck wiederum an seine Teamleiter weitergibt, die dann sehen müssen mit möglichst wenig Leuten in möglichst wenig Zeit möglichst viel zu schaffen.

« Letzte Änderung: 16. Oktober 2020, 21:06:30 von Nopper_23 »

Offline Gabumon

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Opfer des Kapitalismus (Amazon & Co)
« Antwort #65 am: 17. Oktober 2020, 07:05:43 »
Das wird nicht nur bei Amazon so sein. Ich würde mal fast behaupten, dass jede Lagerverwaltungssoftware tracken kann, was die Mitarbeiter schaffen, sei es nun im Kommissionierbereich oder im Versand( um nur mal 2 Bereiche zu nennen). Es wird sicher nicht bei allen Logistikern so konsequent umgesetzt und genutzt, wie es bei Amazon scheinbar ist. Wir können auch von unseren Leuten jeden Piep sehen, wenn wir das wollen. Ob man das dann nutzt, oder wie man es nutzt, dass man es kann, ist ja nochmal die nächste Frage.

Spätestens wenn die Verträge neben dem Grundgehalt eine Leistungsorientierte Vergütung vorsehen MUSST du ja Tracken, anders ist das kaum durchsetzbar. Bei uns kann das der Verantwortliche mit 3 Klicks auslesen was ein Mitarbeiter Im Monat/Woche/Tag/Stunde gemacht hat. Und natürlich werden dann die beobachtet die gar nichts tun ... Das ist im sinne aller Mitarbeiter das getrackt wird. Versteht scheinbar nur keiner
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Offline Phil8585

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Opfer des Kapitalismus (Amazon & Co)
« Antwort #66 am: 17. Oktober 2020, 09:03:10 »
Spätestens wenn die Verträge neben dem Grundgehalt eine Leistungsorientierte Vergütung vorsehen MUSST du ja Tracken, anders ist das kaum durchsetzbar. Bei uns kann das der Verantwortliche mit 3 Klicks auslesen was ein Mitarbeiter Im Monat/Woche/Tag/Stunde gemacht hat. Und natürlich werden dann die beobachtet die gar nichts tun ... Das ist im sinne aller Mitarbeiter das getrackt wird. Versteht scheinbar nur keiner

ich denke, du willst damit aber dennoch nicht die Ausmaße dieser Kontrolle gut heißen?! Obwohl vermutlich schon?! Wenn du dir den Artikel und die Zitate dort durchliest (und es so stimmt, wie gesagt), ist das eben mehr als Leistungskontrolle - und dass Toilettengänge kontrolliert wurden/werden, ist schon vor einiger Zeit rausgekommen. Man kann gute & fleißige Leistung auch anders fördern - und jemand "der gar nichts macht", fliegt doch auch iwann auf andere Art & Weise auf, wenn die Leitung nicht total blind ist.

Offline Sahnie2000

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Opfer des Kapitalismus (Amazon & Co)
« Antwort #67 am: 17. Oktober 2020, 17:15:47 »
Was is denn los, Gabu? Nen Friedrich Merz gefrühstückt?
„Der Tod ist mein Endgegner“(Tobias Schlegl)