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Keep on killing in the name of Die Ärzte! (Rod)

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Rod in den Medien

Begonnen von Badetuch, 06. April 2014, 09:33:05

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Badetuch

Zitat von: Gabumon am 31. Dezember 2023, 11:44:01Wegen "me too" Manchmal haben Frauen.. nicht spielen? Genau wegen den gleichen Leuten die den Song 2001 schon nicht verstanden haben?

Eigentlich müsste "me too" den Song doch abfeiern...

Das hat mich auch gewundert. Gerade die Auflösung am Ende zeichnet doch eben die Gegenposition zur toxischen Männlichkeit.
Ein Forum ist ein Forum, nur mit ernstgemeinten Todeswünschen
Plattenschrank | Augen Auf | Kill-Them-All

Gabumon

Zitat von: Badetuch am 31. Dezember 2023, 12:21:13Das hat mich auch gewundert. Gerade die Auflösung am Ende zeichnet doch eben die Gegenposition zur toxischen Männlichkeit.

nun ist die "meToo" Bewegung nicht dafür bekannt auch texte und songs bis zum Ende zu hören oder gar zu verstehen. Gab doch 2001 schon sehr lautes Mimimi wegen der Zeile "Manchmal haben Frauen ein kleines bisschen haue gern" das wurd von Feminist:innen so ausgelegt als wäre Herr B ein Frauenschläger...  ::)

1987-8 hatten DÄ auch irgendwelche feministinnen am Hals...
«Das Internet? Gibts diesen Blödsinn immer noch?»
Homer Simpson, Sicherheitsinspektor im Kernkraftwerk Springfield.

Ricco

Hat jemand gezählt, wie oft Rod "Booaaaahh" gesagt hat? ;D Fabd es erfrischend, dass er auf viele Fragen erstmal keine Antwort parat hatte.

sylvia-bella

Podcast Und dann kam Punk mit Claudia González:

ZitatChristopher & Jobst im Gespräch mit Claudia. Wir reden über Chaneljacken mit Ketten, faltige Hälse kaschieren, wie dich Leute von außen sehen, jeden Tag anders aber jeden Tag geil, ein T-Shirt mit besonderem Grau von H&M, alte vergilbte Punk-Shirts, Kohleöfen hassen, Johnny Rotten auf einer Doppelseite in der Mädchen, eine Radiosendung namens ,,Der Club", ein normaler englischer Junge namens Andrew, der schöne Begriff Brettergymnasium, Elf mit seiner kaputten Hose, It-Girl, Roxy Music isses nicht so, der furchtbare Nils Lofgren, Riffs von Big Balls & the Great White Idiot, Horrorfilme zuhause bei Rajas, die Proberäume von Slime & Razzia, Unterstützer von Allende, der kalte Krieg, ein verstaatlichtes Ford-Werk, ein Loch in der Windschutzscheibe des alten Taxis, doch nicht in die Schule sondern untertauchen, Tarnkleidung tragen, vom Bruder getrennt werden, doch nicht nach Buenos Aires, eine große schwarze Kirche, Warten gewöhnt sein, Metall auf Metall, den Hamburger Hauptbahnhof immer noch nicht mögen, bad vibes im Krankenhaus, priviligierter Flüchtlingsstatus, irre brutale Kinder, plötzlich taucht der Vater auf, chilenische Solidaritätskomitees, Soli-Tische und Pressekonferenzen, in der Schule nicht bonden, psychosomatische Probleme, das Beatles Songbook again, auf Parties eingeladen werden, Flaschendrehen, nur Küssen wenn man verliebt, gelernt zu dissozieren, unheimlich und exciting, Affinität zu Gewalt, zum ersten Mal Stranglers im Radio, Siouxsie mal wieder, Pubrock hassen, einen Kern den niemand kaputt machen, Airbags von innen, Big Balls mit grauenvollen Bluesrockbands, UK Subs in der Markthalle, Slime & Razors in der Schulaula, Dead Kennedys im Musikunterricht, eine Art Feathercut, mit 15 von zuhause abhauen, Cover auf T-Shirts sprühen, Papa druckt Circle Jerks Shirts, der coole Andrew mal wieder, Antifaschistin til I die, Michael Kühnen und die Savage Army, Solidarität unter Frauen, Normalo-Freundinnen, es gab mehr Frauen auf der Bühne, Rita & Fiona, das schöne Wort Punkette, erste eigene Band Ramsch, natürlich Reggae, der Hit von YG Marley, Lovers Rock, proaktive Bassisten-Suche, kein Bock mehr auf Punkkram, große Liebe für Stray Cats, das Country Duo in der Hafenstrasse, Ted mogelt sich in die Band, das Fast Cars Cover von Luke Combs, schnell langweilen, sich mehr mit Mode beschäftigen, nach der Wende hat jeder seins gemacht, plötzlich Ausländer sein, die Deutschen backen ihre Brötchen, der Job einer Kostümbildnerin, Titus Andronicus ins Jetzige übersetzen, eine gemeinsame Sprache finden, critical costume groups, Knospen wollen explodieren, niemals in Jogginghose zum Bäcker, die Wichtigkeit von Kleidung, schlechten Geschmack ausblenden können, Berlin ist modemäßig nicht so spannend, der Tod von Universal Gonzalez, Riesen-Fan von Barbara, anfangen Tango zu lernen, jeden Morgen Samba-Workout, Ankündigung vom Crass-Film, Penis Envy, Buzzcocks, eine Serie namens This Town, Die Ärzte in der Columbiahalle, Älterwerden, unbedingt Sport machen müssen, keinen Bock den leading part zu übernehmen, älterer Herren mit Kugelbauch, es hassen im Bioladen einzukaufen, uvm.

Quelle: https://meinmusikpodcast.de/und-dann-kam-punk/159-claudia-gonzalez-ramsch-die-erben-calamity-jane-univeral-gonzalez-und-dann-kam-punk
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Tigi

Zitat von: sylvia-bella am 14. Mai 2024, 14:53:02Podcast Und dann kam Punk mit Claudia González:

Quelle: https://meinmusikpodcast.de/und-dann-kam-punk/159-claudia-gonzalez-ramsch-die-erben-calamity-jane-univeral-gonzalez-und-dann-kam-punk

Die Situation der Familie González in Chile vor der Flucht und die Anfangszeit in Deutschland wird sehr viel ausführlicher geschildert als im Podcast mit Rod. Liegt natürlich auch daran, dass seine Schwester älter ist und sich an mehr erinnert. Ich fand es trotz der Länge sehr interessant, was die Geschwister in Chile durchmachen mussten bevor ihnen die Flucht gelang.
Falls jemand von Rods Schwester DÄ-Sonderwissen erwartet, wird enttäuscht sein. Es gibt nur ein kurzer Bericht zu ihrem Besuch in der Columbiahalle 2023.

sylvia-bella

Zitat von: sylvia-bella am 14. Mai 2024, 14:53:02Podcast Und dann kam Punk mit Claudia González:

Quelle: https://meinmusikpodcast.de/und-dann-kam-punk/159-claudia-gonzalez-ramsch-die-erben-calamity-jane-univeral-gonzalez-und-dann-kam-punk

Ich habe den Podcast gestern Nachmittag angehört. Er ist spannend von der ersten bis zur letzten Minute.

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